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ÜBER HULTAFORS.

Hultafors ist eine internationale Marke, die innovative Handwerkzeuge bietet, die für Industrie und Handwerk geeignet sind. Die Geschichte nahm vor mehr als 130 Jahren ihren Lauf, als der Maßstab erfunden wurde.

Heute bieten wir eine breite Kollektion an verlässlichen Handwerkzeugen für das Messen, Markieren, Schneiden, Schlagen, Nivellieren und Brechen& Hebeln. Die Entwicklung neuer Produkte ist das, was uns vorantreibt. Wenn wir an eine Idee glauben, geben wir 100%. Das Resultat sind Werkzeuge, die die beste Funktionalität, Verlässlichkeit und Präzision bieten. Robuste Werkzeuge können so manches wegstecken, sind genau und liegen gut in der Hand. Werkzeuge auf die Sie sich in allen Situationen und jeden Tag verlassen können.

Warengruppen
  • Werkzeuge
Mehr über Hultafors

Sie können jeden Handwerker fragen. Wenn Sie die Sache richtig anpacken ­wollen, kommen nur Hultafors-Werkzeuge in Frage. Dann ­können Sie nämlich sicher sein, dass Sie es mit Handwerkzeugen zu tun haben, die für beste Funktion, Sicherheit und Präzision sorgen. Werkzeuge, die hart im Nehmen sind, über eine lange Lebensdauer verfügen und vor allem optimal in der Hand liegen.

Der Grund ist eigentlich ganz einfach – denn bei der Entwicklung unserer ­Produkte halten wir uns an die Profis.

Wir kennen ihre Arbeitssituation und ihre speziellen Anforder­ungen. Sie helfen uns dabei, unsere Produkte so lange zu testen, bis alle Beteiligten damit zufrieden sind. Für uns ist das die einzige Möglichkeit ­sicherzugehen, dass unsere Werkzeuge wirklich in der Praxis funktio­nieren und Ihnen die Arbeit erleichtern. Wir sind mit dem Arbeitsalltag eines Handwerkers so vertraut wie kaum jemand sonst. Auch unsere langjährige Erfahrung ist wohl einzigartig. Alles fing damit an, dass der Schwede Karl-Hilmer Johansson Kollén im Jahr 1883 den mittlerweile welt­berühmten Zollstock entwarf. Seitdem ­haben wir uns der Entwicklung und Herstellung von Werkzeugen für Handwerker ver­schrieben. Das Ergebnis sind Werkzeuge, auf die Sie sich verlassen können – jeden Tag, in jeder Situation.

Es liegt auf der Hand, dass der Mensch schon immer Entfernungen messen wollte. Alle Maßeinheiten bezogen sich deshalb zunächst auf den Menschen und die menschliche Leistungsfähigkeit. Größen wie ein Axtwurf, ein Speerwurf oder ein Bogenschuss waren für frühere Generationen ganz normal. Sicher nicht sehr exakt, aber jeder wusste gleich, was gemeint war.

Die alten Römer wollten es jedoch genauer haben. Sie führten den Begriff "milia" ein, der sich heute noch in den Einheiten mile, mil oder Meile wiederfindet. Eine "milia" bestand aus 1000 Doppelschritten mit jeweils fünf Fuß Länge, was heute 1.478 m entsprechen würde.

Die kürzeren Maßeinheiten bezogen sich auf den menschlichen Körper, beispielsweise auf die Länge von Armen, Füßen, Handbreiten und Fingern. So wurde bereits 1546 in Schweden festgelegt, da? ein Fuß genauso lang ist wie vier Handbreit oder sechzehn Fingerbreit und 1605 wurde die "Rydaholms-Aln" mit einer Länge von 0,593 Metern als Norm für ganz Schweden festgelegt. Damals entsprach eine "Aln" (Elle) zwei "Fot" (Fuß), die vier "Kvarter" (Vierteln) zu je zwei "Tum"/System von Maßeinheiten "für alle Zeiten und für alle Völker"/System. Aber: Wie sollte die einfache Bevölkerung die neumodischen Meter und Zentimeter verwenden, wenn doch alle nur gelernt hatten, in Daumen zu rechnen? Da war Erfindergeist gefordert.

Und der zeigte sich dann auch bald. In Stockholm gab es zu dieser Zeit einen eigensinnigen Architekten mit dem Namen Karl-Hilmer Johansson Kollén. Als er einmal den Auftrag bekam, Details für ein Theater zu zeichnen, verweigerte er dies aus seiner religiösen Überzeugung heraus und kündigte lieber seine Stellung. Wer würde das heute noch tun? Und wovon wollte er in Zukunft leben?

Dieser Maßstab hatte sowohl eine alte Skala in Daumen als auch eine neue Meterskala. Leider war er unhandlich, da man ihn nicht zusammenklappen konnte, weshalb Karl-Hilmer gleich die nächste Erfindung machte und den zusammenklappbaren Zollstock erfand.

Das Startkapital von 5 000 schwedischen Kronen erhielt er von einer englischen Dame, die von seiner Idee gehört hatte und sie gerne unterstützen wollte. Damit wurde die "Svenska Mått- och Tumstocksfabriken" ("Schwedische Maßstabs- und Zollstockfabrik") gegründet, die die getätigten Investitionen bald mehrfach wieder erwirtschaftete. Aus dieser Fabrik entwickelte sich die Hultafors AB, der einzige Hersteller von Zollstöcken in Schweden.

Die Fabrikation lief hervorragend und die Gesamtlänge aller Gliedermaßstäbe aus unserer Produktion würde inzwischen mehrfach um den Äquator reichen. Gliedermaßstäbe, je nach Region auch Zollstöcke oder Meterstäbe genannt, werden aus unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt.

Es gibt Gliedermaßstäbe aus Aluminium, glasfaserverstärkten Kunststoffen und aus Holz, für unterschiedlichste Anwendungszwecke. Das verwendete Holz ist heute auch nicht mehr, wie es früher in Anzeigen hieß, "echtes Zollstockholz". Bis in die 60er Jahre wurde für Gliedermaßstäbe nämlich das Holz des schwedischen Mehlbeerbaums verwendet, seitdem gilt Glasbirkenholz als "echtes Zollstockholz".

Die Maßeinheit Zoll hat sich in die modernen Zeiten gerettet, natürlich sind es nicht mehr die schwedischen "Tum", aber englische "Inches". Das englische "Inch" (Zoll) ist mit 25,4 mm etwas länger als der schwedische "Tum" mit 24,7 mm. Darüber hinaus gab es in Skandinavien auch den dänischen und norwegischen "Tum" mit 26,15 mm Länge, also etwas länger als das englische "Inch". Der Uberlieferung nach beruhte dieser Längenunterschied auf den speziellen Eigenschaften des Rohstoffes Holz...

Alles Holz wurde früher in englischen "Inches" gemessen. Aber als die beladenen Holzfrachter aus Dänemark in England ankamen, stimmten die angegebenen Maße nicht mehr, weil das Holz auf der Überfahrt weiter getrocknet und dadurch geschwunden war. Um dieses Problem zu lösen, wurde das "Tum"-Maß in Dänemark einfach verlängert, um den Schwund des Holzes auf der Fahrt nach England auszugleichen!

Was kann man heute von einem Zollstock, pardon: Gliedermaßstab ablesen? Zuerst natürlich eine sehr genaue Maßangabe in metrischen Längeneinheiten oder in Meter und in englischen "Inches".

Ganz am Anfang des Gliedermaßstabs finden sich noch einige kleinere Ziffern in Klammern zusammen mit der römischen Zahl III. Dabei handelt es sich um die EU-Kennzeichnung für ein Messwerkzeug, dass Eine ausreichende Genauigkeit gemäß bestimmter Richtlinien der europäischen Union erfüllt.

Und bei 8,5 cm befindet sich ein rotes Dreieck mit den Buchstaben "KHK" auf dem Gliedermaßstab - dabei handelt es sich aber nicht um wichtige internationale Angaben, sondern nur um das Firmenlogo von Hultafors.

Hultafors - Deutschland

Alles begann im Jahre 1883, als ein junger Ingenieur namens Karl-Hilmer Johansson Kollén ein Messwerkzeug entwickelte, das Schwedens Umstellung auf das metrische System erleichtern sollte.

Dank seines Erfindungsreichtums wurde aus dem einfachen Messinstrument mit der Zeit der Gliedermaßstab – eine Innovation, die seitdem das Rückgrat von Hultafors Tools darstellt. Bis hin zu den 1970er Jahren wurde unser Produktsortiment von herkömmlichen Messwerkzeugen aus Holz geprägt; z. B. Gliedermeter, Werkbankmeter oder Massmeter zum ablängen von Stoffen, Ketten usw. Mit der Zeit wurde das Sortiment um neue Werkzeuge aus anderen Materialien erweitert. Später waren auch Winkel, Maßbänder und Gliedermaßstäbe aus Plastik und Aluminium erhältlich.

Seit Beginn der 1980er Jahre hat sich Hultafors zu einer internationalen Marke entwickelt. Das beeindruckende Wachstum verdanken wir unserem langfristigen Einsatz in der Entwicklung führender Produkte und der Übernahme anderer Unternehmen. Anfang der 1990er Jahre konnten wir beispielsweise Tors Hammare für uns gewinnen und unser Werkzeugsortiment somit um Äxte, Hämmer, Vorschlaghämmer und Nageleisen erweitern. Bei dieser Übernahme war auch das Unternehmen Hults Bruk eingeschlossen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1697 zurückreichen.

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends brachte uns dann die Übernahmen des dänischen Unternehmens Stålindustri, des deutschen Maßstabherstellers Präsident und Fisco Tools aus England. Und nicht zuletzt die schwedischen Unternehmen Wibe Ladders und Snickers Workwear führten dank einer aggressiven Expansionsstrategie und der Sortimenterweiterung um Leitern und Arbeitskleidung zur Gründung des Konzerns Hultafors Group.

Heute haben die Produkte von Hultafors weltweit einen guten Namen.

Die Marke gehört der Hultafors Group AB, die uns die Möglichkeit bietet, die Handwerkzeug-Branche immer wieder zu erneuern - und letztendlich hart arbeitenden Handwerksprofis auf der ganzen Welt den Arbeitsalltag zu erleichtern.

HULTAFORS TOOLS IN DEUTSCHLAND

Bereits im Jahr 2004 akquirierte Hultafors AB die deutsche Firma Präsident GmbH. Hieraus entstand der Zusammenschluss Hultafors Präsident GmbH. Diese Konstellation blieb erhalten, bis die Hultafors AB zur Hultafors Goup AB umfirmierte.

Seit dem 1. Januar 2008 präsentiert sich Hultafors nun unter dem Dach der Hultafors Group Germany GmbH.

"Der Zusammenschluss dieser Marken spornt uns noch mehr an, unseren Kunden das beste Produkt und einen zuvorkommenden Service zu bieten. Auch unser Motto den Kunden in jeder Situation des Arbeitsalltags an die erste Stelle zu bringen ist und bleibt fest verwurzelt mit unserer Firmen-Philosophie", sagt Geschäftsführer Andre Zimmermann.

Jahreslanges Know-how und der nötige Drive zeichnen das serviceorientierte Team aus. Das Wissen und Design kommt aus Schweden, wo eine anspruchsvolle Handwerkerzunft die Produkte der Hultafors Group auf Herz und Nieren prüft.

Hultafors Tools, das sind Profihand- und Meßwerkzeuge in gewohnt hochwertiger schwedischer Qualität. Das Produktteam aus Schweden ist ständig mit der Weiterentwicklung unserer Produkte beschäftigt, um hohen europäischen Standards in Funktion und Design gerecht zu werden.

Sie können jeden schwedischen Handwerker fragen: Wenn es auf Funktionalität, Präzision und Spitzenleistung ankommt, muss es ein Handwerkzeug von Hultafors sein. Es kommt nicht von ungefähr, dass der Hultafors Schwedenmeter ein stark gefragtes Produkt auf dem europäischen Markt ist.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Wir entwickeln unsere Produkte gemeinsam mit hart arbeitenden Profis. Wir analysieren ihre Arbeitsbedingungen und hören uns an, was sie brauchen. Sie sind so lange in den Entwicklungs- und Testprozess eingebunden, bis jeder mit dem Ergebnis zufrieden ist. Dies ist für uns die einzige Möglichkeit wirklich sicher zu gehen, dass unsere Werkzeuge praxistauglich sind und bei der Arbeit eine Hilfe darstellen.

Auf diese Art und Weise ist eine Reihe innovativer Werkzeuge für spezielle Berufsrichtungen entstanden. Dies war beispielsweise der Fall, als wir den Bedarf nach einem Elektro- und Modellierhammer festgestellt haben. Das von uns neu lancierte Produkt wurde zum sofortigen Erfolg.

Ein weiteres Beispiel ist unser bahnbrechendes Sortiment funktionsspezifischer Messer, darunter ein Malermesser zum Öffnen von Farbdosen, ein Elektrikermesser zum Schneiden und Abisolieren von Kabeln sowie ein Sicherheitsmesser mit einer stumpfen Spitze.

Unterm Strich verfolgt unsere praxisnahe Produktentwicklung nur ein einziges Ziel: Ihnen den Arbeitsalltag mit zuverlässigem Werkzeug sicherer, produktiver und leichter zu machen.